Berufsorientierung (BO)

Die Berufsorientierungsmaßnahmen des IB Süd begleiten den Übergang von der Schule in den Beruf durch die Förderung von Berufswünschen und Kernkompetenzen. Schüler/-innen der siebten und achten Klasse erkunden in der BO bei Werkstatttagen ihre eigenen Stärken und verschiedene Berufsfelder, wodurch sie sich frühzeitig mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen.
 
Für eine anschauliche Berufsorientierung wird eine fundierte Potentialanalyse mit anschließenden Werkstatttagen verknüpft, bei denen die Jugendlichen ihre Berufswünsche und Neigungen praktisch erproben können. Zentral ist hierbei die berufspraktische Erprobung in den Praxisräumen und Werkstätten des IB, bei denen der IB seine Expertise in der beruflichen Bildung einbringt und welche die Schüler/-innen in die Lage versetzt, sich praktisch fundiert und individuell mit dem Thema Berufswahl auseinanderzusetzen. Während der Werkstatttage wird es den teilnehmenden Schüler/-innen ermöglicht, sich in mindestens drei Berufsfeldern zu betätigen.

Die Berufsorientierung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seitens des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) durch das Programm „Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ (kurz „BOP – Berufsorientierungsprogramm”) sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg durch das Programm „ProBeruf“.
 
Der IB Süd führt solche Berufsorientierungsmaßnahmen bereits seit 2008 durch, momentan an fünf Standorten: Asperg, Böblingen, Eislingen, Tübingen/Reutlingen und Ulm. In insgesamt acht IB-Bildungszentren wird eine Variante des Programms für junge Flüchtlinge angeboten, die zusätzlich noch Informationen über das deutsche Berufs- und Ausbildungssystem beinhaltet.