Frankfurt am Main/Fürth, 19. Juni 2026. Der Internationale Bund (IB) distanziert sich klar und deutlich von den menschenfeindlichen Äußerungen einer Mitarbeiterin auf deren privatem Social-Media-Account. Die bislang in einer Fürther Einrichtung des IB tätige Frau hatte in Videos wiederholt ihr antisemitisches Weltbild zum Ausdruck gebracht.
Beim Thema Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus gibt es für den IB keine Toleranz – weder beruflich noch privat. Das können und wollen wir nicht zulassen. Das Wertegerüst des IB, in dem Vielfalt und Überkonfessionalität wichtige Stützen sind, verbietet es unmissverständlich. Daher gab es von unserer Seite für die Mitarbeiterin arbeitsrechtliche Konsequenzen.
Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB
Gemeinsamer Einrichtungsbesuch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mittelfranken
Thiemo Fojkar hat diesen Standpunkt auch bei einem Treffen mit Nicolai Makosch, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mittelfranken, deutlich gemacht. Gemeinsam mit diesem besuchte er jene IB-Einrichtung in Fürth, in der die Mitarbeiterin tätig war.
Der Internationale Bund ist ein Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit mit mehr als 14.000 Mitarbeitenden bundesweit. Die Organisation setzt sich in ihrer nationalen und internationalen Arbeit seit Jahrzehnten für Frieden und Verständigung zwischen Religionen und Völkern ein.